Ballonverfolger

Die Ballonverfolger

Geschichte der Ballonverfolger

Keine Ballonfahrt ohne Ballonverfolger. Nach der ersten Heißluft- und Gasballonfahrt in der Geschichte der Luft- und Raumfahrt im Jahre 1783 wurden ausschließlich Ballonfahrten mit Gasballonen durchgeführt. Bei den mit Wasserstoff gefüllten Gasballonen waren zu dieser Zeit sichere, längere und weitere Ballonfahrten möglich.

Verfolgerfahrzeug Leiterwagen

Cartoon von Steffen Kuche

Die ersten Informationen über Rücktransporte der Ballone nach den Ballonfahrten beinhalten, dass für den Transport vom Landeort Pferdefuhrwerke eingesetzt wurden. Pferdefuhrwerke auch bis zur nächstgelegenen Bahnstation. Deshalb waren die Ballonfahrer mitunter tagelang unterwegs.

In Deutschland wurden in den Jahren von 1902 – 1939 ca. 100 Gasballone bei mehr als 1000 Fahrten pro Jahr eingesetzt.

Seit ca. 1969 starteten Heißluftballonfahrten in Deutschland, die in der Anzahl schnell zunahmen.

 

Aufrüsten und starten, der Beginn eines Abenteuers

Verfolgerfahrzeug mit Anhänger beim BallonstartDer Ballonführer ist ohne eine „Bodenmannschaft“ hilflos. Die Mannschaft die beim Aufrüsten des Ballons tatkräftig „anpacken“ muss, damit er sicher starten und seine Luftreise beginnen kann.

Nach erfolgtem Start des Ballons fährt die Bodenmannschaft hinter dem Luftfahrtgerät her. Sie hält Funkverbindung zum Ballonführer und ist erleichtert, wenn zusätzlich ein Blickkontakt zum Ballon am Himmel besteht.

 

Die Ballonverfolgung

Die „Bodenmannschaft“ werden liebevoll auch „Erdferkel“ genannt. Sie ist am Startplatz, bei der Verfolgung und am Landeort unverzichtbar. Das „Bergen“ und „Verpacken“ des Luftfahrtgerätes ist von großer Bedeutung und Verantwortung. So wird der Rücktransport schadlos überstanden. Die nächste Fahrt kann problemlos lufttüchtig beginnen.

Zwischen dem Aufrüsten und dem Abrüsten ist von der Bodenmannschaft der schwierigste Teil zu absolvieren. Die Verfolgung des Ballons bis zum Landeort.

Während der Ballonpilot mit seinen Passagieren die Fahrt genießt, suchen die Verfolger den Himmel nach ihrem Ballon ab. Sie sind mit Fahrzeug und Anhänger dem Ballon auf den „Fersen“. Sie wollen bei der Landung möglichst dabei sein. Für den suchenden Verfolger wird der Ballon manchmal zur „Stecknadel im Heuhaufen“ .

Der Kontakt zum Ballon

Ballonverfolger achtet auf die Startfessel

Cartoon von Steffen Kuche

Der Kontakt zwischen dem Verfolger/Fahrzeug und dem Piloten/Ballon besteht über die in der Luft und am Boden mitgeführten leistungsfähigen Flugfunkgeräten, auf einer speziell für die Ballonfahrt zugelassenen Funkfrequenz (122,25 MHz).

Das Verfolgen von Heissluftballonen dauert durchschnittlich zwei bis vier Stunden. Bei Gasballonen beträgt die Dauer meist mehr als sechs Stunden. Sie führt meist über viele Kilometer, je nach Wind- und Fahrtgeschwindigkeit. Besonders schwierig wird die Situation in Bergen, schwierigen Hindernissen und nach Sonnenuntergang in der Nacht.

Verfolgerfahrten fordern oft von der Bodencrew und dem Fahrzeug eine maximale Belastung ab.

Teilweise macht die Entfernung oder das Gelände zwischen Verfolgerfahrzeug und Ballon eine Funkverbindung nicht mehr möglich. In der heutigen Zeit wird deshalb sehr gerne vom Handy Gebrauch gemacht.

Für das Verfolgerteam ist es immer ein Erfolgserlebnis, den gelandeten Ballon erreicht zu haben. Für den Piloten und die Korbbesatzung ist es eine Freude, gefunden zu werden. Gemeinsam erfolgt jetzt das Zusammenlegen und Verpacken des Ballons.

Ballonverfolger gesucht.

Helfer und Mitarbeiter werden gesucht. Bei Interesse melden Sie sich jetzt hier oder rufen Sie einfach an.

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